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Tim Steinborn
Mitgründer und Geschäftsführer
Der Landkreis Cham treibt den flächendeckenden Ausbau eines leistungsfähigen Glasfasernetzes voran, mit dem Ziel, auch ländliche Regionen zukunftssicher an die digitale Infrastruktur anzubinden. Zu diesem Zweck wurde 2019 der Eigenbetrieb Digitale Infrastruktur Landkreis Cham gegründet, um dieses Breitbandnetz zu errichten und auch selbst zu unterhalten.
Im Zuge der weiteren Prozessoptimierung wurde die bestehende BIL-Mitgliedschaft um eine digitale Lösung zur automatisierten Leitungsauskunft ergänzt. Seit Mai 2025 setzt der Landkreis Cham hierfür auf MEGAMAP. Anfragen werden weiterhin standardisiert über das BIL-Portal eingereicht, im Hintergrund erfolgt die Bearbeitung nun jedoch automatisiert und strukturiert. Um weiterhin den Überblick über das eigene Netzgebiet zu behalten, bleibt die abschließende Freigabe bewusst manuell. Alle zeitintensiven Prozessschritte der Auskunftserstellung jedoch, einschließlich Versand und Dokumentation, sind dank MEGAMAP inzwischen automatisiert.
Damit verfügt der Landkreis Cham über eine skalierbare und zukunftsfähige Lösung, die mit dem fortschreitenden Netzausbau Schritt hält und eine verlässliche, effiziente Bearbeitung von Leitungsauskünften sicherstellt.
Werkleiter Klaus Schedlbauer hat das Projekt in seinem LinkedIn-Beitrag näher vorgestellt. Den entsprechenden Artikel lesen Sie auch auf dieser Seite.
Leitungsauskünfte pro Jahr
mussten vor dem Einsatz von MEGAMAP manuell und zeitintensiv erstellt werden.
Bearbeitungszeit
ist die Dauer der automatisierten Leitungsauskunft heute.
Glasfaserkabel
werden seit Mai 2025 mit Hilfe von MEGAMAP sicher beauskunftet.
Gern zeigen wir Ihnen MEGAMAP in einer individuellen Live-Demo oder im Webinar.
Erhalten Sie kostenfrei und unverbindlich einen kompakten Einblick in die Funktionen und Ihre Möglichkeiten.
Werkleiter, Digitale Infrastruktur Landkreis Cham
Der Eigenbetrieb setzt, seit Gründung im Jahr 2019 beim Aufbau seines Glasfasernetzes im Landkreis Cham auf digitale Anwendungen. Es werden vom ersten Tag des Ausbaus alle Leerrohrtrassen lagegenau eingemessen und in unserem ARCIS Pro von ESRI eingepflegt.
Das Ausbauprojekt ist das Größte in Bayern und eines der größten in ländlichen Regionen in Deutschland.
Innerhalb von nur 5,5 Jahren hat der Landkreis Cham einen Betrieb mit 18 Mitarbeitern und alle notwendigen Strukturen für den Glasfasernetzausbau aufgebaut und die geplante
Infrastruktur seit 2020 nahezu vollständig abgeschlossen. Es werden alle Prozesse sowie der komplette Glasfasernetzausbau
digital abgewickelt. Es wurden bis Ende 2025 2.300km von Trasse gebaut (eine Strecke von Cham bis zum Stiefel Italiens) und über Leerrohrverbände und über 4.000 km Glasfaserkabel eingeblasen. Aktuell nutzen bereits über 8.500 Bürger den Glasfaseranschluss mit 1 Gigabit/s. Der Eigenbetrieb investiert bis 2026
insgesamt über 220 Mio. €, davon werden 50% mit Bundesmitteln und 40% mit Bayerischen
Fördermitteln finanziert.
Der Eigenbetrieb übertrifft damit alle Zahlen in Deutschland: Homes Connected Quote Landkreis > 57% (Deutschland 26%), Take-up Rate >50% (Deutschland 15%), Ausbauquote des Eigenbetriebs Homes Connected >95%.
hellblau bereits gebaute Trasse (2.000 km)
Der Projektfortschritt erfordert ein gutes Zusammenspiel verschiedener Akteure. Sie alle leisten einen großen Beitrag zum Erfolg und Ziel des Projektes, die Versorgung aller Bürger im Landkreis mit Glasfaser.
Ein perfektes Beispiel dieser Zusammenarbeit ist die automatisierte Erstellung von Plänen für die Leitungsauskunft unserer errichteten Infrastruktur. Bisher nutzte der Eigenbetrieb das Leitungsauskunftsportal BIL. Mit diesem konnten wir die Auskunftsanfragen standardisiert über die Plattform abwickeln. Die Pläne für unsere Infrastrukturen mussten für die Anfragenden bisher dann manuell erstellt und bearbeitet werden. Mit über 800 Leitungsauskünfte pro Jahr ein enormer Zeitaufwand. Nach einer Anfrage bei BIL, ob nicht auch die Kartengenerierung automatisiert erfolgen könnte, hat das Unternehmen kurzer Hand MEGAMAP ins Boot geholt.
Megamap hat innerhalb von 4 Monaten eine leistungsstarke und intuitive Verknüpfung mit BIL und der automatisierten Kartengenerierung unserer Infrastruktur programmiert. Das System wurde mit Ideen vom Eigenebetrieb umgesetzt und von uns als Pilotpartner getestet. Die fertiggestellte Plattform war vom ersten Tag voll funktionsfähig und ohne Fehler, so dass die Testversion innerhalb von 3 Tagen Live geschaltet wurde.
Das BIL-Portal bringt Planer und ausführende Unternehmen mit Infrastrukturbetreibern zusammen. Planungsanfragen werden automatisiert mit den geografisch hinterlegten Zuständigkeitsflächen der Betreiber abgeglichen. Das Portal deckt alle Betreiber der kritischen Medien Gashochdruck, Öl und Chemie vollständig ab. Zusätzlich sind zahlreiche Betreiber weiterer Versorgungssparten – wie Strom, Wasser, Telekommunikation und Erneuerbare Energien – im System eingebunden. Die Nutzung des Systems ist für Anfragende kostenfrei.
Das BIL-Portal ist das zentrale Instrument zur Identifikation und Abstimmung potenzieller Risiken im Bereich der unterirdischen Infrastruktur. Es hat angesichts des steigenden Bedarfs an Kommunikation, Energieerzeugung, -transport und -verteilung große Bedeutung. Besonders im Rahmen des Netzausbaus wird das Portal für Anfragen zu erdverlegten Leitungen täglich von rund 1.000 Nutzern primär aus dem Bereich des Tiefbaus intensiv genutzt. Im Jahr 2024 wurden insgesamt 194.000 Anfragen von 74.000 registrierten Nutzern bearbeitet, wodurch seit der Gründung im Jahr 2016 eine umfangreiche Datenbasis von 1,2 Millionen Planungs- und Bauanfragen entstanden ist.
MEGAMAP bietet eine Lösung für eine digitale und automatisierte Leitungsauskunft. Netzbetreiber können damit Planungsanfragen effizient, rechtssicher und vollständig digital bearbeiten. Leitungspläne zur Lage der vorhandenen Infrastruktur sowie alle weiteren erforderlichen Unterlagen werden strukturiert und automatisiert bereitgestellt. Die Freigabe und volle Kontrolle über die Auskunft verbleiben jederzeit in der Hand des Netzbetreibers. Die Lösung lässt sich nahtlos in jedes IT- und GIS-System integrieren.
Tim Steinborn
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